W a s i s t W a l d o r f ?
Rudolf Steiner gründete 1919 die erste Waldorfschule in Stuttgart. Die Idee dazu ging von Emil Molt aus,
dem fortschrittlich gesinnten und sozial engagierten Besitzer der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik, der
eine Schule für die Kinder seiner Arbeiter einrichten wollte. Inhalt und Methode der Waldorfpädagogik
beruhen auf Rudolf Steiners Erkenntnissen über die Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung von Kindern und
Jugendlichen. Neben der Pädagogik fanden Rudolf Steiners geisteswissenschaftliche Forschungen auch Eingang
in die biologisch-dynamische Landwirtschaft, die Medizin und die Kunst.
21 Fragen an die Waldorfschule
21 Fragen an die Waldorfschule
Zielsetzung
Nur Menschen, die in sich gefestigt sind, neuen Lebensumständen mit Kopf, Herz und Hand begegnen und offen mit sich und anderen umzugehen vermögen, können sich der Herausforderung unserer Zeit, der immer rascheren Veränderung unserer Gesellschaft, der ökologischen Krise, der Reizüberflutung und allgemeinen Verunsicherung stellen.
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Nur Menschen, die in sich gefestigt sind, neuen Lebensumständen mit Kopf, Herz und Hand begegnen und offen mit sich und anderen umzugehen vermögen, können sich der Herausforderung unserer Zeit, der immer rascheren Veränderung unserer Gesellschaft, der ökologischen Krise, der Reizüberflutung und allgemeinen Verunsicherung stellen.
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Lehrplan
Der Lehrplan der Waldorfschule ist ein Rahmenlehrplan, der sich an den Entwicklungsstufen des Kindes orientiert.
Er erkennt einen grundsätzlich vorgezeichneten Bildungsumfang für junge Menschen an, ohne Unterschied von Geburt, Stand, Klasse, Geschlecht, Herkunft, Religion, Milieu und Vermögen.
Er soll von den Lehrerinnen und Lehrern variiert eingesetzt werden, wobei die pädagogische Freiheit und Flexibilität sowohl Inhalt als auch Methodik und Didaktik umfassen. Die Waldorfpädagogik bedingt daher eine besondere erziehungswissenschaftliche und künstlerische LehrerInnenausbildung. Zum Lehrplan
Der Lehrplan der Waldorfschule ist ein Rahmenlehrplan, der sich an den Entwicklungsstufen des Kindes orientiert.
Er erkennt einen grundsätzlich vorgezeichneten Bildungsumfang für junge Menschen an, ohne Unterschied von Geburt, Stand, Klasse, Geschlecht, Herkunft, Religion, Milieu und Vermögen.
Er soll von den Lehrerinnen und Lehrern variiert eingesetzt werden, wobei die pädagogische Freiheit und Flexibilität sowohl Inhalt als auch Methodik und Didaktik umfassen. Die Waldorfpädagogik bedingt daher eine besondere erziehungswissenschaftliche und künstlerische LehrerInnenausbildung. Zum Lehrplan